Ernährungstipps

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Hippokrates von Kos (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde»

  1. Die Nahrung sollte so natürlich wie möglich sein.
  2. Essen sie bevorzugt Lebensmittel aus biologischem Anbau.
  3. Ausreichend zu trinken ist wichtig, am besten 1,5 bis 2,5 Liter gutes Wasser ohne Fluorid. Vermeiden Sie Wasser aus Plastikflaschen. Plastik hat eine hormonähnliche Wirkung, bei Kindern kann dies zu Wachstumsstörungen führen.
    Fluor ist ein stark reaktives und sehr giftiges Gas. Schon in geringsten Mengen wirkt es extrem toxisch. In Zahncreme und fluoridiertem Salz steckt jedoch nicht Fluor, sondern Fluorid. Zwar sind Fluoride nicht derart toxisch wie Fluor. Doch giftig sind sie dennoch – je nach Dosis.
  4. Vermeiden Sie Fluorid, es schädigt die Zirbeldrüse. Diese endokrine Drüse hat ihren Sitz an der Rückseite des Mittelhirns und schüttet Melatonin aus. Melatonin ist für unseren Schlaf unbedingt notwendig.
  5. Schalten Sie nachts Ihr W-Lan aus, ganz besonders wenn Sie Kinder haben. Es stört die in der Nacht stattfindende Entgiftung und stört die Ausschüttung von Melatonin.
  6. Stellen Sie bei Ihrem Mobilfunkgerät nachts den Flugmodus ein. Der Wecker klingelt trotzdem.
  7. Entfernen Sie alle elektrischen Geräte aus Ihrem Schlafzimmer.
  8. Vermeiden Sie möglichst Zucker – egal ob weiß, braun oder Rohrzucker. Als Ersatz ist Stevia möglich.
  9. Reduzieren Sie Säurekost – Fruchtsäure (z.B. Zitronen), Harnsäure und harnsäurebildende Lebensmittel (Purine in z.B. Fleisch wie Innereien, Eier), Milchsäure (z.B. Quark) und Pyhtinsäure (Getreide).
  10. Essen Sie Obst nach Jahreszeit und in Maßen – am besten regional vorkommende Obstarten. Geeignet sind Äpfel (maximal ein halber pro Tag), Quitten, Pflaumen, Beeren (nur frisch) oder alternativ gefrorene Heidelbeeren, Orangen, Mandarinen (beides nur in geringen Mengen, Bananen, Datteln, Feigen, Melonen. Idealerweise werden diese Lebensmittel individuell getestet.
  11. Versuchen Sie, dass ein Drittel Ihrer Nahrung aus Rohkost besteht. Bekömmlicher ist gedünstetes Gemüse
  12. Verwenden Sie als Speiseöl ein gutes Öl z.B. Olivenöl oder Kokosfett.
  13. Beim Gemüse sind empfehlenswert: Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Weißkohl (Sauerkraut maximal 1 x pro Woche), Wirsing, Mangold, Grünkohl, Paprika, Kürbis, Avocado, Blumenkohl, Brokkoli und Kartoffeln. Idealerweise werden diese Lebensmittel individuell kinesiologisch getestet.
  14. Beim Salat: Kresse, Feldsalat, Kopfsalat.
  15. Essen Sie nur Eier von freilebenden Hühnern.
  16. Vermeiden Sie Aluminium z.B. in Deos oder aluminiumbeschichtete Pfannen.
  17. Bewahren Sie Ihre Lebensmittel möglichst in Glas und nicht in Plastik auf.

Du bist was Du ißt

Heute gibt es verschiedene Ernährungsformen wie vegetarisch (kein Fleisch, Fisch), vegan (keine tierischen Produkte), palleo (steinzeitlich), basisch, Low-Carb (wenig Kohlenhydrate) oder Low-Fat (wenig Fett) 

Es gibt sicher verschiedene Gründe, warum man sich für die eine oder andere Ernährungsform entscheidet. 

Eine gesunde Lebensform kann durch eine individuelle Ernährung unterstützt werden. 

Chronischen Erkrankungen liegen zumeist „stille Entzündungen“ im Körper zugrunde. Durch falsche Ernährung, Antibiotika, Umweltgifte oder Medikamente wird der Darm geschädigt. Es entstehen Unverträglichkeiten, die sich beispielsweise durch Blähungen äußern. 

Wichtig ist herauszufinden, was meinem Patienten guttut. Dies kann durch individuelle –auf Sie persönlich– kinesiologische Testung erfolgen.

Nahrungsergänzungsmittel (Orthomolekularmedizin)

Wikipedia gibt unter anderem folgende Auskunft: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält
Nahrungsergänzungsmittel für gesunde Personen, die sich normal ernähren, für überflüssig. Bei dieser Ernährung bekomme der Körper alle Nährstoffe, die er brauche. Eine zusätzliche Zufuhr einzelner Nährstoffe sei deshalb nicht notwendig. Eine einseitige, unausgewogene Ernährungsweise könne nicht durch den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden. Nur in bestimmten Situationen, die in Deutschland aber selten seien, könne eine gezielte Ergänzung der Nahrung mit einzelnen Nährstoffen sinnvoll sein.

Auf eine Population bezogen steht Gesundheit für ein möglichst geringes Ausmaß an Krankheitslast. Gesundheit hat mit dem Erleben eine subjektive Seite, und erscheint andererseits auch objektiv feststellbar über das Nicht-Vorliegen von Krankheit, bei Fehlen einer medizinischen Diagnose.

Unsere Nahrungsmittel haben längst nicht mehr die Inhaltstoffe wie vor 30 Jahren. Durch Überdüngung in der konservativen Landwirtschaft sind die Böden ausgelaugt. Das bedeutet, dass wir ein Vielfaches essen müssten, um ausreichend versorgt zu sein.

Durch Diät oder biologische Nahrungsmittel allein nehmen viele Menschen nicht die optimale Menge an Vitaminen und Mineralien zu sich. Nahrungsergänzung kann also sinnvoll und notwendig sein.

Eine gute Nahrungsergänzung als Basisversorgung zur Krankheitsvorbeugung und Leistungssteigerung und ein gezielter Einsatz von Vitalstoffen (etwa zur Behandlung von Arthrose oder depressiven Verstimmungen) kann die Gesundheit stärken und die Lebensqualität verbessern. Sportler und Ernährungswissenschaftler nutzen die entsprechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse längst und setzen gezielt qualitativ hochwertige Nahrungsergänzung ein. (Das sagt auch Dr. med. Petra Wenzel.)

Ob Sie Nahrungsergänzungsmittel benötigen, finden wir durch individuelle Testverfahren heraus.

Gewürze und ihre Wirkung

Curkuma
Aus der Gelbwurz (curcuma longa) wird das Curcumin gewonnen, indem die Wurzeln getrocknet und gemahlen werden. Es ist ein leuchtend gelbes bis gelbrotes Pulver. Es zählte bereits seit etwa 3000 vor Christus zu den Heilpflanzen und wurde außerdem zum Färben von Stoffen verwendet.

Es ist die Grundlage der beliebten Curry-Gewürzmischungen.

Im asiatischen und pazifischen Raum wird es bereits therapeutisch genutzt. Unter anderem wirkt Curcuma entzündungshemmend sowie protektiv auf die Bauchspeicheldrüse. Bei erkrankten Tieren wurden zahlreiche krebshemmende Eigenschaften von Curcumin in verschiedenen experimentellen Versuchsanordnungen nachgewiesen. Auch auf Stoffwechselstörungen und Gefäßerkrankungen hat es eine positive Wirkung.

Prof. Béliveau und Dr. Gingras weisen nach, dass sich die Resorption um mehr als tausendfach durch das Hinzufügen von schwarzem Pfeffer erhöhen lässt. Die Bioverfügbarkeit von Curcumin ist leider eher gering.

Rezept für die Paste
1/4 Tasse Kurkuma (am besten in Bio-Qualität)
3/4 Tasse reines stilles Wasser
Wasser in einen Topf geben, mit dem Kurkuma vermischen und erwärmen. Etwa 11 Minuten bei kleiner Hitze köcheln und regelmäßig umrühren, bis eine Paste daraus geworden ist. Abkühlen lassen und in ein sauberes, verschließbares Glas füllen. Die Paste hält sich im Kühlschrank ca. drei Wochen.

Die Goldene Milch

Rezept für einen Schlummertrunk
1 Becher Milch – alternativ auch Hafer-, Mandel- oder Soja-Milch – in einen Topf geben und einen Teelöffel Kurkuma-Paste hinzugeben. Alles verquirlen und erwärmen. Etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Ghee (geklärte Butter) oder ein mildes Öl wie Mandelöl hinzugeben, denn so entfaltet sich die Wirkung des Kurkuma am besten.

Ein Becher goldene Milch kann zum Beispiel abends als Schlummertrunk genossen werden. Für eine Detox-Kur (Entgiftungskur) nimmt man das Getränk über etwa drei Monate regelmäßig zu sich.

Nahrungsmittel mit positiver Wirkung

Knoblauch (allium sativum)

Schon Paracelsus empfahl die immunstärkende Pflanze. Wegen seines Geruchs ist diese Pflanze nicht überall beliebt.

Herkunft
Als Liliengewächs gehört sie zur botanischen Familie der Alliaceae. Ursprünglich kommt der Knoblauch aus Nordafrika, Vorderasien und Südeuropa.

Wirkungen
Er läßt sich unter anderem verwenden zum Ausleiten von Schwermetallen, chlorierten Wasserstoffen (Lösungsmittel), Schimmelpilzen und verschiedenen Umwelttoxinen. Außerdem wirkt er blutreinigend und erhöht die Fließeigenschaften des Blutes. Knoblauch stärkt das Immunsystem, wirkt als Breitbandantibiotikum und ist gut für die Darmflora.
Einfach dem Essen frischen Knoblauch beifügen.

Brokkoli (brassica oleracea)

Herkunft
Der Korbblütler stammt ursprünglich aus Kleinasien und war lange in Italien bekannt, bevor er nach Deutschland kam.

Wirkung
Er unterstützt auf natürliche Weise die körpereigene Entgiftung.

Getränke

Wasser

Zu einer gesunden Lebensführung gehört es auch ausreichend Wasser zu trinken. Je nach Größe und Gewicht etwa 2 Liter am Tag.

Wer kennt nicht das Schul-Experiment mit der Lauge. Seife wird in Wasser gegeben und verrührt. Ist das Wasser gesättigt, bildet sich ein schmieriger Rand. So ähnlich verhält es sich, mit den abzutransportierenden Stoffen im Körper. Für diese ist eigentlich Wasser notwendig. Doch ist nur Cola oder Kaffee vorhanden, ist kaum ein Transport möglich. Ähnlich wie bei der Lauge bildet sich ein „schmieriger Rand“, der nicht abtransportiert werden kann und im Körper verbleibt.

Limonaden und Softdrinks

Wegen des Zuckergehalts sind diese Getränke nicht geeignet und sollten daher nur in Ausnahmen getrunken werden.

Milch

Sie gilt als Nahrungsmittel und verschleimt den Körper, daher ist Milch ebenfalls nur in Ausnahmen zu empfehlen. Gute Alternativen bieten Hafer, Mandel- oder Sojamich – allerdings unbedingt ungesüßt.

Kaffee

Der Körper schüttet in vielen Streßsituationen Adrenalin aus und das vegetative Nervensystem reagiert darauf. Bereits vor tausenden von Jahren versetzte Adrenalin den Körper in die Lage vor dem Säbelzahntiger oder anderen Raubtieren zu fliehen.

Koffein und Streß
Koffein regt in der Nebenniere ebenfalls die Ausschüttung von Adrenalin an und verursacht dadurch Streß.

Koffein im Kaffee reduziert den Serotoninspiegel
Koffein erhöht den Noradrenalinspiegel – ein das Nervensystem stimulierendes Hormon – und reduziert den beruhigend wirkenden Neurotransmitter Serotonin.

Koffein im Kaffee steigert die Herzfrequenz
Koffein regt auch die Produktion von Norepinephrin – ein anderes Stresshormon – an, das direkt auf das Gehirn und das Nervensystem wirkt. Epinephrin und Norepinephrin sind verantwortlich für die Steigerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks sowie für das Gefühl, sich in einer Notfallsituation zu befinden. (Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, Seite 57)
Die Deutschen lieben Kaffee und viele können sich nicht vorstellen, darauf zu verzichten. Eine gute Alternative bietet Guarana, entweder pur oder mit Kakao.

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